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Stadiongazette vs. Eintracht Frankfurt

  • vor 3 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Gegnercheck


Am heutigen 20. Spieltag der 2. Regionalliga Südwest/Nord wartet mit Eintracht Frankfurt die nächste Aufgabe auf uns. Wir gehen mit breiter Brust in die Partie – unterschätzen sollte man die Frankfurter aber keinesfalls.Die Eintracht steht aktuell auf Rang neun der Tabelle kommt aber mit Rückenwind: Im letzten Spiel feierten sie einen deutlichen 108:68-Erfolg gegen Bad Bergzabern. In den vergangenen drei Partien gab es einen Sieg, eine Niederlage sowie eine Minus-Wertung gegen Langen. In diesem Spiel gewann man sportlich mit 99:68 überraschend deutlich gegen unseren ersten Verfolger, setze allerdings einen Spieler ein, der keine Spielberechtigung hatte. Durch die Minus-Wertung rutschte man in der Tabelle von Platz 7 auf Platz 9.


Im Hinspiel setzten wir uns gegen das Team von Thore Bethke in einer engen Schlussphase knapp mit drei Punkten durch. Frankfurt überzeugt mit vielen erfolgreichen Dreipunktewürfen - vor allem Konstantinos Kapetanakis ist als führender 3-Punkte-Schütze der ganzen Liga und mit einem Punkteschnitt von 16.2 PPG ein brandgefährlicher Spieler mit NBBL Erfahrung. Hinzu kommt eine aggressive Defense – im Schnitt begeht die Eintracht 19,4 Fouls pro Spiel. Es dürfte also erneut eine intensive Partie werden.


Spielbericht: Makkabi-ACT 93:108 (42:68)

Mit einem eindrucksvollen 108:93-Auswärtssieg beim Tabellenfünften Makkabi Frankfurt hat sich die ACT ihre überragende Saison gekrönt und sich die Meisterschaft gesichert. Nach nun 19 Spielen wir bei makellosen 38:0 Punkten – der Titel ist uns nicht mehr zu nehmen.

Von Beginn an übernahmen wir die Kontrolle. Nach einer 24:17-Führung im ersten Viertel drehten wir im zweiten Abschnitt offensiv richtig auf. Eindrucksvolle 46 Punkte in einem Viertel, in dem auf unserer Seite fast alles funktionierte ließ den Vorsprung bis zur Halbzeit auf deutliche 70:42 anwachsen – eine Vorentscheidung.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben wir das klar bessere Team. Mit einem Ausbau des Vorsprungs auf 35 Punkte bis zum Ende des dritten Viertels demonstrierten die Gäste weiterhin ihre Dominanz. Im Schlussabschnitt kam Makkabi noch etwas heran, doch der 108:93-Erfolg geriet nicht mehr in Gefahr.

Überragender Mann auf dem Parkett war erneut Florian Höhlschen, der mit starken 39 Punkten einmal mehr als Topscorer glänzte. Mit der perfekten Bilanz von 19 Siegen aus 19 Spielen haben wir bislang eine überragende Saison gespielt. Nach dem vorzeitigen Titelgewinn rückt nun das nächste große Ziel in den Fokus: Die Spielzeit ohne Niederlage zu beenden und die perfekte Saison zu vollenden.


Biemüller (5), Jede, Toth, Höhlschen (39), Redzepovic (20), Ripke (15), Schuster (14), Weitzel (9), Knippschild (2), Schlosser (4)


Kurzinterview mit unserer #4



Bleibst du Spieler, Spielertrainer oder nur Trainer?

Diese Saison war historisch und wir stehen am Ende mit einer Mannschaft aus rund 15 zufriedenen Spielern da. Für mich persönlich war sie nicht leicht – ich musste sportlich zurückstecken und viel zwischen den Jungs moderieren. In der kommenden Saison werde ich jedoch nicht mehr als Spielertrainer agieren. Wir sondieren bereits den Markt nach einem passenden Trainer. Meine Rolle als Kapitän, emotionaler Leader und Sprachrohr des Teams werde ich aber weiterhin ausfüllen.


19 Siege aus 19 Spielen:Was ist Euer Erfolgsgeheimnis?

Eine klare Rollenverteilung. Jeder weiß wo er steht und wie er wann und wie dem Team helfen kann. Und natürlich darf man auch nicht bestreiten, dass wir sehr sehr talentierte Jungs in unseren Reihen haben, die auch in der ein oder andere Crunchtime die Nerven behalten haben. Ich erinnere mich gerne an Tobi in Speyer.

Ein für neutrale Beobachter eher unscheinbarer Spieler – doch mit seiner defensiven Präsenz und offensiven Spielintelligenz hätten wir das Weihnachtsspiel in Speyer nicht gewonnen. Die klare Spielphilosophie unserer sportlichen Leitung um David Ripke, kombiniert mit meinen Erfahrungswerten, ermöglichte auch unseren jüngeren Spielern durch Einsatzzeiten bei der 1. und 2. Herren wichtige Entwicklungsschritte – ohne komplexe taktische Überforderung.


Was war dein persönlich schönster und schwierigster Moment in dieser Saison?

Der schönste Moment für mich ist, dass meine Großeltern jedes Spiel immer wieder als erstes in der Halle erscheinen und mir nach dem Spiel erzählen wie toll ich und wie doof die Gegner sind - da bleibt alles beim alten und macht mich immer wieder glücklich. Danke, dass ihr mich seit 25 Jahren in der Halle begleitet!

Einer der schwierigsten Momente ereignete sich relativ zu Saisonbeginn, als einer unserer wichtigsten Männer Abwanderungsgedanken hegte. Nach einer durchdachten Kaderzusammenstellung hat mich das vor allem mental an den Rand der Verzweiflung gebracht. Zum Glück konnten wir das Szenario abwenden.





 
 
 

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