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Stadiongazette vs. 1. FC Kaiserslautern

  • cedrictoth
  • 6. Dez. 2025
  • 4 Min. Lesezeit

Gegnercheck

Mit dem 1. FC Kaiserslautern gastiert ein Aufsteiger, der in der 2. Regionalliga nicht nur angekommen ist, sondern sich sofort als echtes Topteam etabliert hat. Die Pfälzer stehen nach 11 Spielen mit 8 Siegen und 3 Niederlagen auf einem starken 3. Tabellenplatz – auch wenn sie bereits zwei Spiele mehr absolviert haben als die unmittelbare Konkurrenz. Am vergangenen Spieltag setzte es allerdings eine deutliche 69:88-Niederlage gegen unseren direkten Verfolger aus Langen.

Offensiv gehört Lautern zu den gefährlichsten Mannschaften der Liga. Mit der drittstärksten Offensive überzeugen sie vor allem durch Tempo, Athletik und individuelles Talent. In der Defensive wird dagegen häufig mit der Zonenverteidigung agiert.

Im Fokus steht Topspieler Waldemar Nap, der nach Flo mit 22,3 Punkten pro Spiel der zweitbeste Scorer der gesamten Liga ist. Der 32-jährige Forward (2,01 m) kombiniert Sprungkraft, robuste Physis und ProB-Erfahrung zu einem Paket, das schwer zu stoppen ist. Immer für einen krachenden Dunk gut, muss sich unsere Defensive auf den gebürtigen Kasachen einstellen. Ebenfalls stets gefährlich: D’anfernee Malik Pugh, US-amerikanischer Shooting Guard (1,85 m), der 14,5 Punkte pro Partie auflegt und mit seiner Collegeerfahrung ein verlässlicher Scorer aus dem Backcourt ist.

Für uns – als ungeschlagenen Tabellenführer mit 9 Siegen aus 9 Spielen – wartet damit ein Gegner, der trotz Aufsteigerstatus absolut zum oberen Ligadrittel gehört und uns in vielerlei Hinsicht fordern wird.Alles ist angerichtet für ein weiteres Spitzenspiel!


Spielbericht: Eintracht-ACT 75:78 (39:46)

Die Ausgangslage vor dem Duell in Frankfurt hätte durchaus komfortabler sein können: Gleich mehrere Spieler gingen angeschlagen in die Partie, die Vorbereitung war entsprechend holprig, und das traditionell schwere Auswärtsspiel bei der Eintracht versprach alles andere als einen entspannten Basketballabend.

Doch davon war in den ersten Minuten nichts zu sehen – im Gegenteil. Wir legten los wie die Feuerwehr. Beide Teams drückten aufs Tempo, der Ball lief schnell, die Intensität war hoch. Nach gerade einmal vier Minuten zeigte die Anzeigetafel bereits eine 17:22-Führung für uns. Trotz der personellen Sorgen gelang es somit zunächst, offensiv klare Akzente zu setzen und dem Spiel unseren Rhythmus aufzuzwingen. Allerdings wurde im mit der Zeit immer deutlicher, dass unser gewohnt schnelles und physisches Spiel über den kompletten Spielverlauf nur schwer möglich sein würde. Mit zunehmender Spieldauer rutschte die Partie in einen schwer kontrollierbaren Modus ab. Phasenweise beschäftigten sich unsere Jungs deutlich zu viel mit Schiedsrichterentscheidungen – ein Faktor, der uns offensiv wiederholt aus dem Tritt brachte. So hatten wir über die gesamte Spielzeit Probleme mit der Trefferquote von außen - insgesamt fanden nur 4 Dreier ihr Ziel. Auch die einfachen Punkte über Fast-Breaks blieben Mangelware.

In der zweiten Halbzeit wurde es nicht leichter: Frühe Foulprobleme unserer beiden Topscorer Flo und Kiyano schränkten unsere Rotationen und Optionen zusätzlich ein. So entwickelte sich ein Duell, welches über die komplette Spielzeit eng blieb. Keine der Mannschaften konnte sich mit mehr als 9 Punkten vom Gegner absetzen. Als Anfang des 4. Viertel Paul verletzungsbedingt ausschied und ihm ein paar Minuten später Flo mit seinem fünften Foul folgte, wurde es richtig spannend.

Doch genau in dieser Phase zeigte unser Team seine defensive Stärke. Beton wurde angerührt. Auch wenn 47 Sekunden vor Schluss ein unnötiges Foulspiel nochmal für Schweißperlen auf der Stirn unseres Coaches sorgte, machte Kiyano den Deckel mit zwei Freiwürfen zum Endstand von 75:78 drauf. Zwei Verzweiflungswürfe der Eintracht fanden nicht den Weg in den Korb.


Biemüller, L. Wright (1), Toth (2), Kazmierczak (1), Höhlschen (19), Redzepovic (12), Ripke (4), Schuster (8), Romberger (5), K. Wright (24), Knippschild (2)


Gastinterview Waldemar Nap


Du legst in dieser Saison über 22 Punkte pro Spiel auf und gehörst ligaweit zur Scoring-Spitze. Was macht dein Spiel so effektiv und wo liegen deine Stärken?

Ich gehe aggressiv zum Korb und meine Freiwurfquote liegt bei über 80 Prozent. Wir versuchen gutes Teamplay zu machen und die Jungs wissen, in welchen Situationen sie mich anspielen können.


Ihr seid als Aufsteiger stark in die Liga gestartet. Woran liegt es aus deiner Sicht, dass ihr sofort auf einem Top-3-Niveau spielt?

Dass wir als Aufsteiger so stark sind liegtvor allem daran, dass wir versuchen immer100 Prozent zu geben und eine guteDefense spielen. Daran versuchen wirkontinuierlich zu arbeitenn. Wenn wir einen guten Tag haben, dann läuft es auch in der Offense richtig gut.


Unsere Mannschaft geht ungeschlagen ins Spiel – was erwartest du dir von dem Duell am Samstag?

Wir wollen auf jeden Fall voll konzentriert starten und intensiv spielen, sowohl mental als auch physisch. Und auf jeden Fall gewinnen.


Die Liga ist in dieser Saison sehr eng.Wo siehst du Kaiserslautern am Ende der Spielzeit – und was sind deine Ziele - sowohl für dich als auch dein Team?

Natürlich würden wir gerne aufsteigen. Aber wir müssen schauen wie es weiter geht, denn wir haben US-Amerikaner im Team, die vielleicht nächstes Jahr nicht mehr da sind. Mein persönliches Ziel ist es mich weiterzuentwickeln und dass wir als Mannschaft besser werden.


ACT Buschfunk

K-N-I-Doppel P und das Schild läuft heute erst zur Weihnachtsfeier auf. Private Feierlichkeiten verhindern einen Einsatz unseres Lieblingsbarkeepers. Seine obligatorischen 2-4 Punkte sollen von Toppi aufgefangen werden, der die 30 Punkte-Marke knackt. Wetten? Kiyano von Anfang an für David und der Compliancebeauftragte endlich wieder mit dem klassischen Supersamstag im Auestadion. Auf einen schönen Basketballabend!


 
 
 

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